European Steelchallenge 2013

Ein erfolgreicher Sonntag! Seit einigen Jahren zählt der European Steelchallenge fest zu meinem Wettkampfkalender. So auch in diesem Jahr. An Drei Tagen wurden über 200 Starts in den verschiedenen Divisionen abgewickelt! Ich startete in Revolver Open, Revolver Standard und in Rimfire. Im letzten Jahr konnte ich zum ersten mal Revolver Standard gewinnen, in Open war ich dritter und in Rimfire fünfter geworden. Ein Ergebnis, das ich gerne wiederholen wollte! Leider bleib aufgrund des engen IPSC Kalenders nicht viel Zeit zur Vorbereitung, aber irgendwie würde es schon gehen!

Ich startete Sonntags um 10:30 Uhr mit den Open Revolver. Ich beginne immer mit dem Open, da er etwas mehr die Fehler beim ziehen von oben verzeiht und es mit dem Punkt leichter fällt, trotzdem schnell zu schiessen (und die Nervosität abzulegen). Ich startete auf Stage 5 – Speed Option. Leider war ich doch recht nervös und schoss ziemlich fahrig. Mehrere “possible Miss” waren das Resultat. Ich zitterte mich durch die 5 Strings und war dann sehr gespannt, ob die Schüsse nicht doch auf den Platten waren… Sie waren es dann doch bis auf einen String – leider einer der schnellen (3,12). Aber da ich ja einen streichen konnte, war es nicht ganz so schlimm und ich war eher erleichtert, daß es nicht schlimmer gekommen war (ein possible miss wurde auf der Stop-Platte angesagt – das wären 30 Strafsekunden gewesen und damit meine Sighoffnungen gleich begraben). Accelerator (Stage 6) lief schon besser und ich konnte hier drei Strings unter 3 Sekunden schiessen. Danach kam dann Smoke and Hope bei der ich alle 4 Wertungsstrings unter 3 schoss (einer sogar mit einer 2,34 – für mich sehr sehr gut!). Auch five to go lief gut und ich blieb hier bei ca. 3,5 im Schnitt. Sehr gut war Roundabout – ein Schnitt von ca. 2,6 Klasse! Blieb nur noch Outer Limits – die Angststage… Aber dieses mal sollte es viel besser gehen! Erster Run – 4,96! Dann noch ein 5,25er und ein 5,1! Ich war sehr, sehr zufrieden! In der Endabrechnung waren das dann 76,10 Sekunden – 4,x schneller als im Jahr davor! Von der Verifier wusste ich, daß starke Konkurrenten wie Harry ter Borg 80 Sekunden vorgelegt hatten und ich also deutlich vorne lag. Fehlte nur noch Lucien Rooijendijk, der auch immer für eine schnelle Zeit gut ist! Es war also noch nicht alles in trockenen Tüchern.

Nach der Mittagspause kam dann der Standard Revolver dran. Hier wollte ich natürlich unbedingt den Titel vom letzten Jahr verteidigen! Beginnen musste ich auf 3 – Roundabout. Die Stage mag ich eigentlich und war daher zuversichtlich. Tja. Zu früh gefreut… Erster String – 8,50!!! Ich konnte einfach Platte 4 nicht treffen und musste sogar nachladen! Was für ein Start… Danach habe ich dann erst mal Gas rausnehmen müssen und schoss erst einmal auf Sicherheit um reinzukommen- 3,94 / 3,20 / 3,30 und eine 2,95 bauten mich dann langsam wieder auf… und nach dieser Stage dann Outer Limits – wie gesagt – die Angst-Stage… Ich machte mich aber nicht noch mehr verrückt und schoss einfach. Was dann auch funktionierte 5,61 / 6,29 / 5,62 – Gut! 5 und 6 waren so lala. Keine Highlights aber auch keine gröberen Schnitzer. Smoke and Hope ging ich dann offensiv an. HIer wollte ich es wissen… und begann gleich mal mit einer 8,95! Zündversager, Daneben geschossen – kurz – ein Run für die Tonne! Egal – Pokal oder Spital. Ich schoss weiter sehr aggresiv und drei mal unter Drei schiessen. 2,76/3,20/2,68/ und 2,59 waren das Resultat. Sehr riskant, aber erfolgreich. Nur noch Five to go – durch die kleinen Platten eine sehr anspruchsvolle Stage. Ich hatte schon zusammengezählt und wusste, ich durfte mir nicht mehr viel erlauben, wollte ich gewinnen. Ich musste insgesamt unter 20 bleiben, wollte ich gewinnen (und meine Zeit aus dem Vorjahr halten). Gerade so schaffte ich es mit 4,43/4,46/4,81 und 4,60. Machte insgesamt 89,24 – Zwei Zehntel schneller als 2012. Zum Abschluss schoss ich Rimfire. Da kann ich immer ganz entspannt sein, denn das ist für mich die “Kür” – die “Pflicht” war absolviert. Start war auf Outer Limits. Erste run – 3,96! Was war da passiert? Ich schoss sogar noch mal eine 3,71! Und das auf Outer Limits… Sensationell… Auch Speed Option flutschte – hier sogar eine 1,88! Auch Accelerator lief gut. Etwas Probleme hatte ich dann bei Outer Limits – eine Störung versaute mir den ersten run und ich musste Zeit liegen lassen. Der Rest war aber wieder gut. Bei Five to go und bei Roundabout machte sich dann so langsam fehlende Konzentration bemerkbar. Drei Starts an einem Tag kosten eben doch Kraft. Ich musste leider einige Fehler hinnehmen und verlor dadurch etwas Zeit. Alles in allem aber war ich doch sehr zufrieden mit meinem Ergebnis! 54,xx und damit 9 Sekunden schneller als 2012! Und dann kam die Endabrechnung…

1. Platz European Steelchallenge Standard Revolver

1. Platz European Steelchallenge Open Revolver

3. Platz European Steelchallenge Rimfire

😀

1. Place European Steelchallenge Open Revolver
1. Place European Steelchallenge Open Revolver
1. Place European Steelchallenge Standard Revolver
1. Place European Steelchallenge Standard Revolver

Und hier noch die Ergebnislisten:

ESC_standard Class revolver 2013

ESC_open class revolver 2013

ESC_small caliber 2013

2 Gedanken zu „European Steelchallenge 2013“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.