Infinity Open 2012

Yeah! – 1. Platz Infinity Open 2012 Revolver Standard!

Einfach immer wieder ein fantastisches Match – auch dieses Jahr wieder war die SVI Open  (früher die STI Open) DAS Highlight im Matchkalender. Viele Schützen aus ganz Europa und auch ein paar aus Ãœbersee, technische Gimmicks auf den meisten Ständen und eine Herausforderung nach der anderen! Ich hatte ein sehr gutes Wochenende erwischt. Bis auf ein paar Probleme mit kleinen Platten schoss ich dieses mal sauber und schnell und konnte so auch in diesem Jahr wieder dieses tolle Match gewinnen!  Vielleicht komme ich die Tage dazu, noch ein paar Zeilen zu den Stages zu schreiben, für heute muss es aber reichen. Hier noch die Ergebnisse:

Infinity_Open_2012_results

Infinity_Open_2012_stageresults

 

European Steelchallenge 2012

Gestern habe ich den European Steelchallenge in Winterswijk, Holland geschossen. Dieses Match steht nun schon seit 4 Jahren fest in meinem Terminkalender. Zum einen, weil es ein tolles Match ist und viel Spaß macht und zum anderen, weil es sich hervorragend mit einem Kurzurlaub in den Niederlanden verbinden lässt. Aber zum Match – ich startete in drei Divisionen: Revolver Standard, Revolver Open und in Rimfire. In den letzten Jahren schaffte ich es in den Revo-Divisionen fast immer auf das Treppchen und so waren natürlich die Erwartungen auch dieses Jahr recht hoch gesteckt. Mein Ziel war es, zumindest in einer der beiden Revolver-Klassen mindestens zweiter hinter Mario Siemeling zu werden. Gegen Mario im Steelchallenge gewinnen zu wollen, habe ich inzwischen ja schon fast abgeschrieben. Er ist einfach zu schnell beim ziehen und zu konstant in seiner Leistung. Aber das resultiert auch sicher darin, daß er fast ausschließlich Steel und Bianchi schiesst und dadurch das Ziehen von oben “im Schlaf beherrscht”. Das muß man einfach anerkennen – Er ist im Steelchallenge nun einfach besser und das muß man eben auch respektieren.

Ich starte morgens als erstes mit dem Standard Revolver. Als erste Ãœbung zog ich Roundabout. Zum Start ganz gut, da die Entfernungen hier nicht zu groß und die Plates nicht zu klein sind. Meiner Meinung nach eine der “leichteren” Ãœbungen beim Steelchallenge. Lief auch ganz OK – 13,49sec. Solide. Danach kam meine “Angstübung” – Outer Limits. Für mich jedes mal aufs neue die Herausforderung. Es kam wie es kommen mußte – ein für mich sehr guter Durchgang mit 6,01 und leider zwei nicht so gute mit 8,02 und 7,92  – 21,95 sec. Gesamt. Einfach zuviel. Ich konnte das aber gut wegstecken und von da an lief es wieder besser. Speedoption in 14,72 und Accelerator in 13,73. Wirklich sehr gut lief dieses mal Smoke and Hope mit 10,24 (ich glaube, das war mein bester Smoke-Run!). Den Abschluß machte ich auf Five to go. Nicht ganz so gut mit 15,51. Hier hatte ich mit dem ziehen ein paar Probleme. Egal – alles in allem dann 89,64 Sekunden. Solides Ergebnis. Auf der Liste war ich bis dahin Erster (aber da fehlten noch ein paar Konkurrenten). Später hörte ich dann Marios Ergebnis – irgendwas unter 80 Sekunden – Wahnsinn! Aber wie schon geschrieben – damit konnte ich leben… Dann kam allerdings eine Neuerung – Faktormessung! Damit hatte wohl keiner gerechnet. Geforderter Mindestfaktor war in der Ausschreibung 110. Ich hatte keine Probleme, mit meiner ARES-125grs-Titegroup-Ladung den Faktor zu erreichen – 120 Faktorpunkte zeigte das Messgerät an. Einige andere hatten wohl leider Ihre Probleme, den Faktor zu erreichen. So auch Mario – er wurde deshalb in Revo Std. und Revo Open disqualifiziert! Ich möchte mich hier jeglichen Kommentars über Messung, Faktoren, Regeln etc. enthalten – nur soviel – ich hätte lieber sportlich mit einem besseren Ergebnis gewonnen! Nichts desto trotz freue ich mich natürlich über den Sieg in der Standardklasse. Auch wenn er nicht ganz den Stellenwert für mich hat, als wenn ich ihn direkt und nicht über diesen Umweg gewonnen hätte. Sorry Mario!

Bei Revo Open startete ich auf Five to go. Ich hatte hier wieder einmal Probleme mit dem ziehen und kam so leider nur auf eine schlechte Zeit von 14,35. Zuviel, um vorne mit zu spielen, da verlorene Sekunden auf anderen Ãœbungen einfach nicht mehr wett zu machen sind. Roundabout danach lief deutlich besser, hier hatte ich nur 11,33. Aber auch mit dem Open hatte ich wieder so meine Probleme bei Outer Limits. Mit 19,70 gewinnt man eben keinen Blumentopf. Speedoption mit 12,45 war OK, Accelerator mit 11,79 recht gut. Auf Smoke and Hope konnte ich es nicht mehr rausreißen und mit 10,79 und insgesamt 80,40 landete ich am Ende auf dem dritten Platz – zum zweiten fehlten nur 0,21 Sekunden. Tja, auf Outer Limits oder Five to go vergeigt.

Zum Abschluß schoss ich dann noch Rimfire – hier geht es für mich eigentlich um nichts und so konnte ich völlig frei loslegen. Start war auf Outer Limits – und siehe da – 15,24! Sogar ein Run unter 5 Sekunden!! Geht doch! Auch der Rest lief wirklich gut – Speedoption 9,38, Accelerator 10,00, Smoke and Hope 8,33 und Five to Go mit 10,17! Das wäre richtig gut geworden. Doch leider hatte ich auf Roundabout eine deftige Störung und mußte so eine 3,15 in die Wertung nehmen ( der Rest war mit 2,03/2,08 und 1,92 auch wieder richtig gut!). Aber was solls – 5. Platz in Rimfire ist für mich wirklich ein hervorragendes Ergebnis!

Alles in allem doch ein gelungenes Wochenende!

Ergebnisse reiche ich, sobald verfügbar natürlich nach!

Edit – hier zumindest schon einmal die Ergebnisse als Fotos vom Handy:

 

Deutsche Meisterschaft IPSC Rifle 2012

Am Wochenende fanden in Philippsburg die Deutschen Meisterschaften IPSC Rifle statt. Das Match war schon seit Wochen ausgebucht und die Warteliste lang. Zum Glück hatte ich mich schon frühzeitig angemeldet und hatte daher meinen Startplatz sicher. Ich hatte zwar in den letzten beiden Jahren schon IPSC Rifle Matches mit meinem Sabre XR15 in 9mm geschossen aber das waren alles sog. Carbine Matches mit Distanzen bis max. 50m. Da war dieses Match schon eine andere Hausnummer mit Entfernungen bis 300m! Ich hatte mich gut vorbereitet und meine STI Rifle und das ZF auf Munition und Entfernungen abgestimmt. Das zahlte sich aus, da A3 Targets auf 300m für viele etliche Misses bedeuteten… Aber dazu später. Ich war in einer Squad mit Rifle-Cracks aus der Schweiz, Norwegen und Deutschland eingeteilt. Das war sehr lehrreich (und manchmal auch ganz schön frustrierend…). Aber es hat auf jeden Fall sehr viel gebracht, mit Top-Schützen zu schiessen. Man kann sich doch immer mal wieder das eine oder andere abschauen.

Die Stages waren sehr abwechslungsreich und variabel aufgebaut. Es gab z.B. in einer Stage Halbscheiben (Classic Target) auf 50m, Plates auf 100m und Popper auf 200m. Es war von allem etwas dabei – die schon erwähnten 200m Popper (mit denen ich zuerst ein paar Probleme hatte, weil ich auf 200m bisher noch nicht mit der Rifle geschossen hatte und daher noch nicht den Haltepunkt wusste), A3 und Classic Targets auf 300m, Fallscheiben auf 250 und dann natürlich die “kurzen Sachen” mit Clays auf 3, 4m und Papierzielen zwischen 2 und 50m (Classic und Mini). Auf jeden Fall sehr, sehr interessant!

Mein Match lief bis auf kleinere Probleme beim angestrichen schiessen auf 200m und ein Miss auf einer 300m A3 Scheibe alles in allem sehr zufriedenstellend. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, wenn es irgendwie machbar ist, unter die Top Ten national zu kommen und wenn möglich, besser als 80% vom Deutschen Meister zu schiessen. Alles geschafft! National 7. bei 83%! Ich bin sehr zufrieden mit meinem Resultat. Das war ein gelungenes Wochenende und bestimmt nicht mein letztes Rifle Match. Nächstes Jahr werden die Top 5 angepeilt!

Jetzt heißt es aber wieder schnell umschalten von lang auf kurz – nächstes Wochenende steht schon der Steelchallenge in den Niederlanden vor der Tür und gleich das Wochenende drauf ist die Infinity Open in Philippsburg!

Hier noch die Ergebnisse vom Wochenende:

2012_DM_Rifle_results

2012_DM_Rifle_stageresults

Faktormessung .223

Vielleicht für den einen oder anderen ganz interessant – hier ein paar Messergebnisse von verschiedenen Sorten .223 Munition aus dem 16,75″ STI AR. Die erste Messung fand Outdoor in Philippsburg mit einem L&S Messgerät statt, die zweite Messung habe ich hier auf dem Indoor-Schiessstand mit meinem Chrony mit LED-Beleuchtung gemacht. Etwas verwundert bin ich über die Unterschiede zwischen den Messungen bei Wolf und Geco 55grs. Ich habe aber den Eindruck, daß der Chrony ein bisschen “schnell” misst, so daß eher die L&S Messungen stimmen sollten. Also bei den Chrony Ergebnissen einfach ca. 60fps abziehen und dann sollte das hinkommen. (evtl. liegt ein Unterschied aber auch darin, daß bei der L&S Messung noch der Nordic-Compensator auf dem AR war, bei der Chrony Messsung aber der Arredondo Comp).

Marke fps fps fps Avg. m/s Faktor Gerät
TopShot 55grs 3005 3014
3009,5 918,67 165,52 L&S
Geco Target 55grs 2962

2962 0 162,91 L&S
Remington UMC 55grs 2962 2860
2911 871,73 160,11 L&S
Wolf 55grs 2821 2820
2820,5 859,54 155,13 L&S
PMC Bronze 2663 2562
2612,5 780,9 143,69 L&S








S&B 55grs Schütte 3035 3088 3083 3068,67 941,22 168,78 Chrony
Geco Target 55grs 3036 3039 3031 3035,33 926,29 166,94 Chrony
Wolf 55grs 2940 3007 3040 2995,67 916,53 164,76 Chrony
Geco Target 63grs 2787 2904 2832 2841 885,14 178,98 Chrony

Hinsichtlich Präzision war ich mit der S&B 55grs Schütte bzw. den beiden Geco´s sehr zufrieden. Auf der 50m Bahn hervorragende Schussbilder. Auf 100m hatte ich nur die Sorten der ersten Messgruppe getestet. Hier war aber auch die Geco 55grs am besten.

Geco IPSC Masters 2012

Letzten Sonntag schoss ich die Geco IPSC Masters in Philippsburg. Das Match fand zum ersten mal statt, nachdem dieses Jahr die Müchner Stadtmeisterschaft ausgefallen war. Um es auf den Punkt zu bringen – Fritz Gepperth organisierte und designte ein ganz hervorragendes Match! Ich glaube, ich habe noch nie ein Match geschossen, auf dem sich so viele Scheiben bewegt haben! Pendel, Doppelpendel mit kleinen Scheiben, Hub-Pendel mal mit Scheibe, mal mit Plate, Mover…Whow! Schiesstechnisch eine echte Herausforderung! Und das beste – die Technik funktionierte fast störungsfrei und es kam zu fast keinen Wartezeiten! Insgesamt fand ich die Lösung 15 Stages an einem Tag von kleinen Squads schiessen zu lassen gank große Klasse! Endlich einmal nur sehr kurze Wartezeiten von Stage zu Stage! Weiter so Fritz – das war erste Sahne!

Tja, leider war das Ergebnis nicht ganz so toll und ich wurde “nur” zweiter. Ich war einfach zu langsam. Anscheinend fehlt mir so früh in der Outdoorsaison noch die notwendige Sicherheit auf schnellen Scheiben einfach abzudrücken. Treffer waren OK, aber die Zeiten… Kann nur besser werden!

Hier die Ergebnisse im Detail:

2012_Geco_IPSC_Masters_results

2012_Geco_IPSC_Masters_stageresults